Zehn Pflegetipps für deine Selfnation Jeans

Eine Jeans soll nur ausgeklopft oder zur bakteriellen Reinigung zwischen das Tiefkühlgemüse in die Gefriere gelegt werden. Manche schwören sogar darauf, sie einfach niemals zu waschen. Schluss mit falschen Tipps: Wir räumen mit allen Jeanspflege-Mythen auf und verraten euch, wie ihr eure Selfnation Jeans richtig pflegt!

Man freut sich auf das erste Mal Tragen der neuen Jeans und will sie vorher jedoch noch waschen. Doch bereits beim ersten Waschen ist Vorsicht geboten: Wer unschöne helle Waschstreifen auf der neuen Jeans oder das Eingehen der Fasern verhindern möchte, sollte unsere Pflegetipps beachten. Schließlich soll dich deine Selfnation Jeans noch lange Zeit begleiten. Und weil Jeans nicht gleich Jeans ist, gibt es auch bei der Zusammensetzung der Baumwolle verschiedene Dinge zu beachten. Wir zeigen euch, wie es mit der richtigen Pflege klappt.

1. Wie häufig waschen?

Am besten solltet ihr das Waschen eurer Jeans so lange wie möglich hinauszögern. Häufiges Waschen führt dazu, dass die Farbe schnell ausbleicht und die Fasern zerstört werden. Besonders Hosen mit einem hohen Elasthan-Anteil sollten nicht zu häufig gewaschen werden, da diese Fasern empfindlich sind. Klingt unhygienisch, ist es aber überhaupt nicht: Denim ist im Vergleich zu vielen anderen Stoffen ein robuster Stoff, welcher nur in geringstem Maße Dreck einlagert.

2. Flecken und Gerüche

Kleinere Flecken sollten daher trocken entfernt werden. Und auch von unangenehmen Gerüchen könnt ihr euch ganz einfach trennen. Der beste Tipp hierfür ist tatsächlich, die Jeans in eine herkömmliche Plastiktüte zu stecken und mindestens zwölf Stunden im Tiefkühlfach zu bewahren. Das garantiert das Absterben von Keimen, schont die Jeansfasern und bekämpft Gerüche.

3. Allgemeines zur Waschmaschine

Neben dem seltenen Waschen gibt es noch andere Tipps, die einer Jeans ein langes Leben ermöglichen. Der erste davon: Die Hose soll immer auf Links gewaschen werden. Das verhindert unschöne helle Streifen auf eurem Denimstoff und hilft dabei die Farbe zu erhalten. Für unsere blauen Jeans benutzen wir hochwertigsten Indigo Denim, welcher viel schöner altert als herkömmlicher Denim. Dabei verliert der Stoff am Anfang etwas von seiner Farbe. Alle nicht-indigo Jeans werden mit Echtfarbe gefärbt und behalten ihre Farbe.

4. Schonend im Alleingang

Denim sollte grundsätzlich separat gewaschen werden, da der Stoff etwas ausblutet und somit zu Verfärbungen anderer Kleidungsstücke führen kann. Zwar sind unsere Selfnation Jeans bereits zwei Mal gewaschen worden bis sie bei euch ankommen, dennoch können sie – je nach Farbe – etwas ausbluten. Da Denim eine große Menge Wasser aufnimmt und somit sehr schwer wird, sollten höchstens drei Hosen in einem Waschgang landen – eure Waschmaschine sollte beim Jeans Waschen nicht überstrapaziert werden!

5. Die Temperatur

Falls ihr euch dazu entscheidet, die Jeans in der Maschine zu waschen, dann solltet ihr niemals ein Programm wärmer als 40 Grad wählen. Denim reagiert sensibel auf Wärme und kann sich durch zu warmes Waschen zusammenziehen und an Form verlieren. Eins dürft ihr jedoch nicht machen: schleudern. Eure Jeans wird nur ungern durch die Maschine gewirbelt.

6. Jeans waschen für Profis

Wer es ganz richtig machen möchte, gönnt seiner Lieblingsjeans einen Waschgang in der Badewanne. Hierzu sollte die Jeans der Länge nach in die Wanne gelegt und mit Wasser bedeckt werden. Am besten geeignet ist hierfür kaltes Wasser. Auf eine chemische Reinigung könnt ihr getrost verzichten!

7. Womit wasche ich meine Jeans eigentlich?

Beim Thema Pflegemittel ist eine Sache besonders wichtig: verwendet niemals Weichspüler! Dieser greift die Denim-Fasern an und verändert die Jeansform nachhaltig. Am besten eignen sich Fein- und Colorwaschmittel. Doch auch hier ist weniger mehr. Eure Jeans ist ein einfacher täglicher Begleiter und braucht eigentlich keine Sonderpflege, also lieber weniger als mehr Aufmerksamkeit. Und nein, schüttet bitte keine Tasse Kaffee mit in die Maschine! Dieses Gerücht hilft nicht gegen das Verbleichen der Jeansfarbe.

8. Richtig trocknen

Beim Trocknen könne man nichts falsch machen? Von wegen! Beim Trocknen der Jeans kann so einiges daneben gehen. Zum einen sollte eure Hose nicht in einem Trockner landen. Denn Denim mag, abgesehen von Körperwärme, keinerlei Wärme. Stattdessen sollte die Jeans direkt nach dem Waschen aufgehängt werden. Jeans mit geringem Stretchanteil sollten an beiden Hosenbeinen hängend gelagert werden. Stretchjeans liegen lieber, da sie sich sonst verziehen können. Übrigens: Eure Jeans ist kein großer Fan von direktem Sonnenlicht. Daher also lieber im Schatten trocknen, ansonsten droht Ausbleichgefahr.

9. Bügeln? Nein, danke!

All jene, denen das Bügeln zuwiderläuft, können aufatmen: Eure Jeans wird nicht gern gebügelt. Allein die Körperwärme reicht aus, um die Jeans nach dem Waschen wieder in Form zu bringen. Wer ein großer Bügel-Fan ist, kann die Lieblingsjeans mit geringer Wärme, dafür aber mit viel Dampf dennoch glatt bügeln. Auch dabei sollte beachtet werden, dass die Hose auf Links gedreht ist. Immer schön von außen nach innen bügeln!

10. Richtig lagern

Kurz zusammenfalten und in den Schrank legen? Besser nicht! Eure Jeans wird es euch danken, wenn ihr sie hängend im Kleiderschrank aufbewahrt. Das Falten kann dazu führen, dass die Legekanten sich verfärben und zu Streifen auf der Hose führen. Daher die Jeans lieber auf einem Hosenbügel aufhängen.

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