Eine Leidenschaft für Reisefotografie

Posted on November 3, 2017 in Uncategorized

Martina hat eine grosse Leidenschaft für Reisefotografie. Mit ihrem Instagram-Account kitkat_ch ist sie international bekannt geworden. SELFNATION hat sie in ihrer Heimat im bündnerischen Latsch zu einem persönlichen Gespräch getroffen und sie näher kennengelernt.

Wie würdest du deine persönliche Lebenseinstellung beschreiben?

Für mich ist es wichtig, mein Leben so zu gestalten, dass mir jeder Tag und besonders auch meine Arbeit, Freude bereitet, so dass ich mein Leben nicht nur periodisch geniessen kann. Ich möchte nicht jeden Tag in ein Büro gehen und warten, bis wieder Wochenende ist oder ich in die Ferien verreisen kann. 

Wie hast du zu deiner Leidenschaft für die Reisefotografie gefunden?

Wenn man einmal damit beginnt, wird es eine Besessenheit. Ich habe es einmal gemacht und bin dann immer wieder losgereist. Ich glaube, mit dem Reisen ist es so eine Sache: Wenn man es nie ausprobiert, hat man wahrscheinlich auch nicht das Bedürfnis dazu.

Grosse Reisen, ist das auch manchmal Stress oder fällt dir das leicht?

Besonders, wenn ich alleine wegfahre (Martina besitzt zwei tolle alte Autos: ein Fiat 500 und ein VW Bus), ist es jedes Mal eine Herausforderung, es steckt viel Planung und Organisation dahinter. Aber sobald ich dann losziehe, ist es das beste Gefühl überhaupt. Ich liebe das Gefühl der Freiheit. Für mich ist es eine grosse Bereicherung, andere Länder und Kulturen kennenzulernen.

Wie wählst du die Reise aus?

Ich wähle die Länder oder auch meine Routen so, dass ich dem Massentourismus aus dem Weg gehe, All-Inclusive-Hotels mag ich nicht. Ich verbringe stattdessen meine Zeit viel lieber in kleinen Hotels mit Bezug zu lokalen Spezialitäten und Kultur.

In deinem Job als Influencerin bekommst du sicher viele Anfragen für bezahlte Zusammenarbeiten. Welche Kriterien sind dir dabei wichtig?

Ich schaue mir genau an, wer mich anfragt. Bei SELFNATION, zum Beispiel, fand ich es sehr schön und überzeugend, dass die Hosen in der Schweiz hergestellt werden. Ein Produkt muss zu mir passen. Ich ernähre mich vegan, auf Reisen vegetarisch, also schaue ich bei Zusammenarbeiten darauf, dass auch die Produkte möglichst vegan sind. Artikel aus Leder unterstütze ich eher nicht, ausser es ist Second-Hand-Ware. Wenn etwas nicht passt, kollaboriere ich nicht.

Welche Kriterien sind dir beim Einkaufen von Kleidung wichtig?

Ich kaufe selten neue Kleidungsstücke. Ich trage jetzt noch Stücke, die ich vor 10 Jahren gekauft hatte. Ich kaufe auch möglichst keine Wollprodukte, beides aus Respekt für Tiere. Wenn Bio-Baumwoll-Produkte zur Auswahl stehen, entscheide ich mich dafür.

TOKYO KNIGHTS Jeans in High Waist, aus nachhaltig produziertem Denim aus Norditalien

Was gefällt dir besonders gut an deiner SELFNATION Jeans?

Ich bin begeistert davon! Die Passform und die nachhaltige Philosophie von SELFNATION überzeugen mich, auch die Herstellung in der Schweiz, die italienischen Stoffe und der Fokus auf Qualität. Deshalb habe ich euch auch sofort meiner Mutter weiterempfohlen.

Gibt es einen geographischen Ort, den du als deine Heimat betrachtest? Oder ist Heimat für dich ein Gefühl, das du immer mit dir mitträgst?

Graubünden. Ich bin auch in der Zeit, als ich noch in Zürich gewohnt hatte (vor fünf Monaten) immer am Wochenende nach Hause gekommen. Auch wenn ich oft auf Reisen bin, komme ich jedes Mal sehr gerne wieder zurück nach Hause.

Aussicht auf Latsch, Graubünden

In wie weit haben deine Ausbildung und dein Beruf als Illustratorin, deine fotografischen Fähigkeiten beeinflusst?

Diese haben sicher einen Einfluss auf meine Bilder. Beim Illustrieren muss man, wie beim Fotografieren auch, sehr stark auf die Komposition schauen. Obwohl beim Zeichnen Details festgehalten werden können, die auf der Fotografie kaum sichtbar sind. Anatomischen Zeichnungen sind ein gutes Beispiel dafür. Man könnte die abzubildenden Ausschnitte ja auch einfach fotografieren, aber dann würde man nur Blut sehen. Dasselbe gilt bei Illustrationen von Pflanzen, von der Blüte bis zur Knospe wird alles gezeichnet. Einzelheiten also, die auf einer Fotografie nicht wahrgenommen werden.

Würdest du dir manchmal eine andere (langlebigere) Plattform wünschen als Instagram?

Ja und nein. Ich arbeite bereits mit einer langlebigeren Plattform. Ich organisiere immer wieder auch Ausstellungen. Beide Plattformen finde ich toll, die eine schliesst die andere nicht aus.  

Du wurdest quasi über Nacht bekannt. Hat dich das überrascht?

Ja, es war überhaupt nicht strategisch geplant. Seit diesem Jahr konnte ich beginnen, mit bezahlten Jobs von meinem Label zu leben. Wie es weitergeht, werde ich sehen. Ich freue mich auf jeden Fall und habe viele Ideen für die Zukunft.  

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSaveSaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSaveSaveSave

SaveSave

SaveSaveSaveSave

SaveSave

Erzähl es weiter...
Share on Facebook7Tweet about this on TwitterShare on Google+0Pin on Pinterest0Share on LinkedIn0Buffer this pageEmail this to someone

One Comment

  1. Philipp
    November 3, 2017

    Schon erstaunlich, dass uns Selfnation verbindet, denn ich bin legemässig in Bergün in den Ferien und spaziere dann oft durch Latsch! Deine Kriterien bei der Kleiderwahl decken sich auch sehr weit mit meinen… und auch ich fotografiere gerne, speziell Architektur und(Berg-)Landschaft. Ich würde wetten, dass wir bald das selbe Handy besitzen…!? Welches?

Comments

Your email address will not be published.